Veröffentlichtes

  • 29.05.2009, Redaktion prager frühling

    Infrastruktursozialismus

    Ein wohlverstandener Infrastruktursozialismus macht das Leben für die Menschen angenehmer und ist ein Beitrag gegen die Folgen der Krise. Zudem entzieht er elementare gesellschaftliche Aufgaben wie Kommunikation, Mobilität, Kultur, Bildung und Gesundheit der Warenförmigkeit. Mehr
  • 29.05.2009, Katja Kipping

    Die Wiederentdeckung der Langsamkeit

    Entschleunigung – die Rechtschreibprüfung meines Laptops erkennt diesen Begriff immer noch nicht. In alternativen Kreisen hingegen ist dieses Thema spätestens durch das Buch Entschleunigung – Abschied vom Turbokapitalismus von Fritz Reheis bestens bekannt. In unserer schnelllebigen Zeit ist jedoch auch dieses Thema nicht davor gefeit, in Vergessenheit zu geraden. Mehr
  • 29.05.2009

    Brauchen wir eine neue Klima-Kultur

    Eine „Klima-Kultur“ brauchen wir. Das ist auch eine Frage der globalen Gerechtigkeit, denn die Folgen des Klimaschocks werden die ärmsten Länder zuerst und in besonderer Härte treffen. Mehr
  • 28.05.2009, Katja Kipping

    Demokratie in Gefahr

    Auf der Abiturfeier meines Bruders trat ein Zauberer auf. Sachen verschwanden und kamen an ungeahnten Stellen wieder zum Vorschein. Knoten lösten sich plötzlich und gezogene Karten wurden auf wundersame Weise erraten. Das Repertoire an Zaubertricks war recht unterhaltsam, wenn auch keiner dabei war, über dessen Auflösung man hinterher noch lange grübelte. Eine Sache beschäftigte mich jedoch im Nachhinein länger: Wann immer der Zauberer das Publikum ablenken wollte, um etwas Neues vorzubereiten, machte er Witze auf Kosten von Politikern. Mehr
  • 20.03.2009

    Vom wundersamen Aufstieg der ARBEIT und deren Hinterfragung

    In der Antike galt Arbeit als die niedrigste aller Tätigkeiten. Stattdessen erfreute sich die kontemplative Lebensweise der Philosophen, also das Erforschen, Schauen und Denken, der höchsten Anerkennung. Heute hingegen hat eine Ideologie die Oberhand gewonnen, wonach Sinn und Zweck menschlichen Daseins vor allem in der Arbeit besteht. Wie kam es zu diesem wundersamen Aufstieg der Arbeit von der untersten und verachteten zur scheinbar höchsten Stufe menschlichen Daseins? Mehr
  • 18.02.2009, Kolja Möller und Katja Kipping

    Es gibt kein Außen - Klare Kante für Eurosozialismus

    Ende der 1960er Jahre forderte der belgische Marxist und Gründer der IV. Internationalen, Ernest Mandel, dass die europäische Linke der „internationalen Kapitalverflechtung (...) die Alternative eines sozialistisch vereinten Europas“ gegenüberstellen müsse. „Rückfall in Kleinstaaterei“ jedenfalls sei – so Mandel – keine sinnvolle Antwort auf die Internationalisierung der Produktionsverhältnisse. Mehr
  • 18.01.2009

    Taschenspielertricks

    Mit dem vorliegenden Armutsbericht haben wir es schwarz auf weiß: Laut SOzio-ökonomischem Panel ist die Armutsrisikoquote von 1998 zu 2005 von 12 auf 18 Prozent gestiegen. Bei den Kindern hat sich das Armutsrisiko im selben Zeitraum sogar von 16 Prozent auf 26 Prozent erhöht. Im Klartext: Jedes vierte Kind in diesem reichen Land lebt unterhalb der Armutsrisikoquote. Mehr
  • 18.01.2009

    Plädoyer für einen erneuerten Feminismus

    Ein erneuerter Feminismus, der für Frauen aller Schichten und Generationen attraktiv ist, muss nicht bei null anfangen. Er sollte vielmehr auf die Erfahrungen der bisherigen feministischen Kämpfe zurückgreifen –vor allem auf die Erkenntnis, dass Geschlechterverhältnisse Produktionsverhältnisse sind. Nicht zu vergessen die Kultur des Widerständigen, dem Organisieren von Politik von unten. Zugleich aber sollte er sich für neue Entwicklungen öffnen. Interessanter als der F-Klasse-Feminismus der Alpha-Mädchen für die Neubegründung des Feminismus sind Ansätze, die aktuell im (alltags-)kulturellen Bereich auftreten. Mehr
  • 18.12.2008

    Ausgrenzungsspirale Hartz IV

    Vor kurzem wollte ein engagierter Oberlausitzer seine örtliche Zeitung für das Thema Sozialticket begeistern. Schließlich ist Mobilität doch eine wichtige Sache und wer auf Arbeitslosengeld II angewiesen ist, kann sich ein Monatsticket nicht leisten. Es sei denn, er spart es sich wortwörtlich vom Munde ab. Doch der engagierte Sozialticketverfechter kam nicht weit. Der zuständige Redakteur gab ihm sehr schnell zu verstehen, dass dies kein Thema für die regionale Tageszeitung sei. Mehr
  • 15.10.2008

    Leben für das BIP?

    „Ich selbst interessierte mich nicht besonders für Politik. Jedes Mal, wenn die Sache zur Sprache kam, seufzte ich gelangweilt und wechselte den Kanal.“ so Dorrit Wegner, die Protagonistin des Romas „Die Entbehrlichen“. Ddamit war sie nicht allein. Als die Idee auftauchte, nahm sie kaum jemand ernst. Später tauchte das Konzept in den Programmen etablierter Parteien auf. Und als die Volksabstimmung stattfand, war es längst hegemonial, Menschen in „Entbehrliche“ und „Benötigte“ einzuteilen. Mehr
  • 14.05.2008

    Die Wiederentdeckung der Langsamkeit

    Entschleunigung - die Rechtschreibprüfung meines Laptops erkennt diesen Begriff immer noch nicht. In alternativen Kreisen hingegen ist dieses Thema spätestens durch das Buch Entschleunigung - Abschied vom Turbokapitalismus von Fritz Reheis bestens bekannt. In unserer schnelllebigen Zeit ist jedoch auch dieses Thema nicht davor gefeit, in Vergessenheit zu geraden. Doch diese Debatte ist alles andere als inaktuell. Mehr
  • 29.02.2008

    Altersarmut vorprogrammiert

    Altersarmut wird zu Recht von vielen befürchtet: Muss eine Durchschnittsverdienerin heute 28 Jahre lang Beiträge zahlen, um auf eine Rente über Grundsicherungsniveau zu kommen, werden es im Jahr 2030 34 Jahre sein. Mehr
  • 18.01.2008

    Zur Crossover-Diskussion: Mindestbedingung: Abkehr vom Nützlichkeitsrassismus

    Sollen wir oder sollen wir nicht? Wenn ja, zu welchen Bedingungen? Diese Fragen werden gegenwärtig im Zuge einer Crossover-Diskussion erörtert. Ich möchte diesen Impuls aufgreifen und für die Sozialpolitik beleuchten. Mehr
  • 18.12.2007

    PRO: Ist die traditionelle Familie ein Auslaufmodell?

    Als Dogma – Ja, da hat sie ausgedient. Scheidungen und Patchworkfamilie sind auf dem Vormarsch. Und es ist gut, wenn Frauen nicht aus ökonomischer Abhängigkeit in unglücklichen Ehen verharren müssen. Es ist zu begrüßen, dass Menschen einem Neuanfang wagen können, wenn in einer Beziehung die Zuneigung abhanden gekommen ist. Mehr
  • 18.06.2007

    Philisterzopf des Patriarchats

    In der Theorie sie schon gleichberechtigt, in der Praxis aber hängt der Philisterzopf den männlichen Genossen noch ebenso im Nacken wie dem ersten besten Spießbürger – so das Urteil von Clara Zetkin. Mit dieser Erfahrung steht sie nicht allein. Berichte von anderen Frauen, z.B. von Alexandra Kollontaj, liefern bezeichnende Beispiele dafür, wie die Arbeiterbewegung die Frauenfrage nur zu oft vernachlässigt hat. Mit diesem Teil unserer Tradition müssen wir uns auseinandersetzen. Insofern ist es gut, dass DIE LINKE sich in den programmatischen Eckpunkten klar auf die Frauenbewegung bezieht. Soweit zur Theorie. Doch wie sieht es mit der Praxis aus? Mehr
  • 14.06.2006

    Einführung in die Tiefen der Erwerbslosigkeit

    ... Mehr
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