Bedingungsloses Grundeinkommen

Der Ruf nach einem bedingungslosen Grundeinkommen wirkt auch in der Linken polarisierend und löst grundsätzliche Debatten über die Zukunft der Sozialsysteme, über linke Strategien sowie über die Frage, wie wir arbeiten und leben wollen, aus.

Immer wieder treten dabei Begriffsunklarheiten auf. Insofern ist zu allererst zu klären, was unter dem Begriff Bedingunsgslosen Grundeinkommen zu verstehen ist. Bei der Gründung des parteienunabhängigen Netzwerkes Grundeinkommen verständigten sich die Gründungsmitglieder auf vier Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit tatsächlich von einem bedingungslosen Grundeinkommen die Rede sein kann: Existenz und Mindestteilhabe sichernd, individueller Rechtsanspruch, keine Bedürftigkeitsprüfung und kein Zwang zur Arbeit. Diese Kriterien verdeutlichen schon, dass nicht überall, wo heutzutage Grundeinkommen draufsteht, auch wirklich ein bedingungsloses Grundeinkommen drin ist.

Das folgende Dosier stellt die verschiedenen Modelle sowie die Argumente für ein Grundeinkommen vor und setzt sich mit Fragen bzw. Einwänden auseinander. Es werden auch befürwortende Positionen / Stellungnahmen aufgeführt.

Blättern:
Wer flchtet schon freiwillig?
Linksjugend Sachsen