03.11.2015

Was nicht passt, wird passend gemacht

Eine Studie belegt: Einkommensungleichheit systematisch unterschätzt

Laut einer Studie des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung wird in den gängigen Verteilungsanalysen das Niveau der Einkommensungleichheit in Deutschland unterschätzt. Der Grund ist die Untererfassung von Spitzeneinkommen in Umfragedaten, Kapitaleinkommen werden nur lückenhaft erfasst. Dazu erklärt Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE:

Was nicht passt, wird passend gemacht: Nach diesem Motto hat die schwarz-gelbe Bundesregierung den letzten Armuts- und Reichtumsbericht massiv geschönt und hochoffiziell die stagnierende, sogar abnehmende Einkommensungleichheit bejubelt. Nun stellt sich heraus, dass die Einkommensungleichheit in Deutschland unterschätzt wurde, weil Kapitaleinkommen nicht ausreichend erfasst werden. Die Vorschläge des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung, wieder die Vermögensteuer und eine ordentliche Kapitalertragsteuer einzuführen, sind sehr zu begrüßen.

Quelle: DIE LINKE

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