16.01.2015

Mit Sicherheit solidarisch

Gute Arbeit muss sozialen Schutz bieten und freie Entscheidungen ermöglichen

Ein Beitrag von mir in der Ausgabe 3/2014 der Zeitschrift Rosalux zur prekären Misere (S. 22/23) - unten als pdf-Dokument.

Daraus ein Auszug:

"Das Ganze der guten Arbeit bedeutet aber viel mehr als gute Er­werbsarbeit: Arbeit an sich selbst wie etwa Bildung und Muße muss ausreichend Platz im Leben haben, die Sorge- und Hausarbeit mit der Partnerin oder dem Partner gerecht geteilt werden. Nicht zu­letzt: Das politische Engagement, das Hinaustreten in die Welt der öffentlichen Angelegenheiten (Hannah Arendt hat es die «zweite Geburt» genannt), muss materiell und zeitlich möglich sein. Das setzt auch eine unangefochtene materielle Sicherheit voraus. Diese Sicherheit ermöglicht nicht nur den aufrechten Gang in der öffentli­chen Welt und in der privaten Sphäre. Sie macht nicht nur materiell unerpressbar – auch gegenüber unverantwortbaren Jobs, Zumu­tungen in der Erwerbswelt. Sie befördert auch bereitwilliges Teilen mit anderen, im Kleinen wie im Großen, in der Familie wie mit anderen auf der Welt."

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