04.09.2014

Dresden legt zu

Landtagswahlen in Sachsen

Am 31. August 2014 hat Sachsen einen neuen Landtag gewählt. Die letzten beiden Augustwochen habe ich deshalb in dort verbracht, um die sächsische LINKE bei den Landtagswahlen zu unterstützen. Spaß hat's gemacht, anstrengend war's und nun gehts auch schon weiter - Thüringen und Brandenburg sind dran.

Für Sachsen hat sich ergeben, dass wir als LINKE - mit leichtem Verlust von 1,7 Prozent - zweitstärkste Kraft im Sächsischen Landtag geblieben sind. Über das Ergebnis müssen wir nachdenken und reden. Wirklich traurig jedoch sind zwei Dinge: Die AfD, eine Partei, deren Inhalte und Personalien nichts gutes verheißen, hat aus dem Stand in Sachsen 9,7% geholt. Außerdem ist mit einer Wahlbeteiligung von unter 50% ein historischer Tiefstand in der Geschichte der Bundesrepublik erreicht. Auch darüber wird zu reden sein. Immerhin ein Lichtblick: Mit dem Ausscheiden der NPD aus dem Landtag ist den Nazis eine wichtige Finanzierungsquelle trocken gelegt.

Sehr gefreut aber habe ich mich über die Ergebnisse in Dresden, wo es DIE LINKE bei Landtagswahlen traditionell sehr schwer hat. Hier haben wir gegen den Landestrend um 1,7% zugelegt und mit Dr. Kris Kaufmann sogar das landesweit beste Erststimmenergebnis geholt. Das ist fein! Auch, dass Juliane Nagel im Leipziger Süden gegen den CDU-Kandidaten ein Direktmandat errungen hat, ist ein wirklich großartiger Erfolg!

Ich möchte mich bei allen Genoss_innen und Sympathisant_innen, aber vor allen Dingen bei allen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich bedanken. Wir, DIE LINKE, streiten weiter für eine gerechte Gesellschaft!

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