09.12.2010

„Mutterkreuze in die Mottenkiste“

Zum Besuch des Bundespräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern

Anlässlich des Besuches von Christian Wulff in Mecklenburg Vorpommern kritisierte die sozialpolitische Sprecherin der LINKEN die Verleihung von Patenschaften für das siebente Kind durch den Bundespräsidenten. Kipping erklärte: „Kein Kind braucht einen Bundespatenonkel. Es ist an der Zeit diese alternative Mutterkreuzverleihung endlich ganz abzuschaffen. Kinder und Jugendliche brauchen keine Symbolpolitik, sondern eine, die ihre Teilhabe an der Gesellschaft sichert.“

Wulff war in die Kritik geraten, weil er die Patenschaft einer rechtsextremen Familie aus Lalendorf (MV) verliehen hatte. Kipping dazu: „Die Begründung, dass die Kinder nichts für Eltern könnten ist zynisch. Nachdem die schwarz-gelbe Koalition vergangene Woche das Kindergeld für Hartz IV-Beziehende gestrichen hat.“

s. dazu auch: "Bundespatenonkel in Bedrängnis"

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