02.04.2010

Bundesregierung verweigert Hilfe für Fernsehturm

In einer Kleinen Anfrage hat die Dresdner Bundestagsabgeordnete Katja Kipping die Bundesregierung das Thema Funktürme thematisiert. Dazu erklärt sie:

"Dresden einmal von ganz weit oben beschauen – dies war in meiner Kindheit ein preiswertes Vergnügen. Mit dem Bus nach Wachwitz, dann einige Sekunden mit dem Lift – und schon stand man gut 260 Meter über der Elbe, konnte sich Stadt und umliegende Landschaft von oben besehen.

Will man dies heute tun, so bleibt einem nur ein Rundflug oder eine Fahrt mit dem Ballon – nicht ganz billig. Der Wunsch vieler Dresdnerinnen und Dresdner nach einer Wiedereröffnung des Publikumsverkehrs auf dem Dresdner Fernsehturm ist also verständlich.

Völlig unverständlich ist es mir, wie lapidar und abweisend die Bundesregierung - als Hauptaktionär der Deutschen Telekom, in deren Besitz sich auch der Dresdner Fernsehturm befindet - auf meine Anfrage bezüglich einer Unterstützung für ein solches Projekt reagierte in der ich auch vorschlug, dass die Aktionäre jährlich je Telekom-Aktie auf einen Cent Gewinnausschüttung verzichten, um mit den Geldern der einbehaltenden Gewinnausschüttung u.a. den Dresdner Fernsehturm sicherheitstechnisch für den Besucherverkehr auszurüsten.

Die knappe Antwort: „Die Bundessregierung sieht hierfür keine Veranlassung.“ offenbart das Desinteresse von schwarz-gelb an den Funktürmen generell und an dem Dresdner Fernsehturm im konkreten."

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