21.12.2021

Ein neues Kapitel beginnt

Sechzehn Jahre habe ich mich als Sozialpolitikerin im Bundestag für soziale Garantien und soziale Menschenrechte eingesetzt. Mein Ziel war und ist, dass jede und jeder frei von Armut und Schikane leben kann. Ich habe deshalb für Reformalternativen wie die Kindergrundsicherung, die Vier-Tage-Woche und die Mindestrente sowie die Überwindung von Hartz-IV gekämpft. Kurz gesagt: für eine Sozialpolitik im Zeichen von Selbstbestimmung und Selbstermächtigung. Mit der Ernennung zur Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales in Berlin beginnt für mich ein neues Kapitel. Es wird sich vieles ändern: Ich wechsele von der Bundes- in die Landespolitik, von der Opposition in die Regierung, aus meiner Wahlkreis Dresden nach Berlin.

Was sich nicht ändern wird: mein unbedingter Einsatz für und mit jenen, die von schlechten Arbeitsbedingungen, Armut, Ausgrenzung oder Wohnungslosigkeit betroffen sind . Ich bin entschlossen (und auch neugierig) alle möglichen Handlungsspielräume zu finden und zu nutzen, um:

Berlin zu einer Vorreiterin für gute Arbeit und Ausbildung sowie

einer Stadt mit sozialem Netz und Anlaufstellen für alle in Not zu machen, in der Menschen jeden Alters und Herkunft, mit und ohne Behinderung selbstbestimmt leben und sich entfalten können.

Also kurz gesagt, eine Stadt, die zusammenhält und niemanden zurücklässt.

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