01.12.2020

Im Wahlkreis unterwegs

Zwei Mal Nothilfe ganz unterschiedlicher Art

Frau Kotte von "U25". Der Bedarf für Hilfe bei Suizidgefährdung ist während der Pandemie stark gestiegen.

Nach dem Gespräch mit Frau Diana Kotte von der Initiative U 25, die einen Online-Notdienst für suizidgefährdete Jugendliche betreibt (www.u25.de), hatte ich heute noch einen Termin bei der Tafel Dresden. Dieser persönliche Informationsbesuch in Corona-Zeiten war mir wichtig, auch um meine Wertschätzung für das zumeist ehrenamtlichen Engagement der Tafelbetreiber zum Ausdruck zu bringen. Herr Schumann, Vorstandsmitglied der Dresdner Tafel, betonte mir gegenüber wie nötig es wäre, endlich eine Grundfinanzierung der Arbeits- und Organisationsstrukturen zu gewährleisten. Dennoch ist es der Tafel Dresden gelungen, ihre Ausgabestellen offen zu halten und hinreichend mit Lebensmitteln auszustatten.

Natürlich kämpfen wir als Linke für soziale Garantien, die so ausgestaltet sind, dass niemand existentiell auf die Lebensmittel der Tafeln angewiesen ist. Aber in der gegenwärtigen Lage leisten die Tafeln einen wichtigen Beitrag Menschen in einer Notlage zu helfen. Wer sich noch genauer informieren möchte oder nach Möglichkeiten sucht sich zu engagieren bzw. einen finanziellen Beitrag spenden möchte, findet alle notwendigen Informationen auf der Internetseite der Dresdner Tafel unter:

https://www.tafel-dresden.de/tafelprojekt/unterstuetzen

Menschen, die sich das nie hätten vorstellen können, kommen inzwischen zur Tafel.

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