14.04.2020

Elterngeld nach Einkommensverlust wegen Corona-Krise

Antwort der Bundesregierung auf meine schriftliche Frage

Vor einigen Tagen wandte sich an mich eine Frau, die in der 14. Woche schwanger war und bei einem Bildungsträger arbeitete. Sie hatte ursprünglich geplant, bis zum Beginn der Mutterschutzzeit zu arbeiten und dann nach der Geburt vom Elterngeld zu leben. Doch im Zuge von Corona wurde die Veranstaltung von Schulungen untersagt im Sinne des Infektionsschutzes. Sie musste deshalb in Kurzarbeit gehen. Dies bedeutet nicht nur für die weiteren Monate einen Einnahmeverlust. Schließlich beträgt Kurzarbeitergeld nur 60 Prozent. Da sich das Elterngeld nach dem durchschnittlichen Einkommen der letzten 12 Monat vor der Geburt bemisst, trifft dies auch die Höhe des Elterngeldes. Deshalb habe ich dieses Problem in einer schriftlichen Frage aufgegriffen, um die Regierung darauf aufmerksam zu machen und um Druck zu machen für eine Lösung. Nun hat die Regierung geantwortet: "Nachteile der Eltern beim Elterngeld, die angesichts der Corona-Pandemie auftreten, sollen abgefedert werden. Derzeit wird geklärt, wie diese Anpassung umgesetzt werden kann."

 

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