16.09.2019

Plan für Klimagerechtigkeit

„Wer Klimaschutz ausschließlich über den Markt regeln will, macht klimaschädliches Verhalten zum Luxusgut. Reiche können sich Klimazerstörung leisten, Normalverdienende müssen sich einschränken. Dann kann sich am Ende eine Familie die Heizkosten nicht mehr leisten, während die andere den beheizten Pool weiter aus der Portokasse zahlt.

Eine Förderprämie für den Kauf von Elektroautos ist ein bisschen wie das Baukindergeld: Wer das Geld für einen Neuwagen hat, wird für eine ökologische Kaufentscheidung belohnt, während alle anderen keine andere Wahl haben als die steigenden Spritpreise zu bezahlen. Da haben wir mehr Mitnahmeeffekte als Steuerungswirkung.

Die Linke hat dazu grundsätzlich eine andere Herangehensweise. Wenn 100 Konzerne für mehr als zwei Drittel der Klimaschäden verantwortlich sind, ist es nur logisch, bei der Produktionsweise anzusetzen. 

Wir wollen klare Regeln für Konzerne und entschlossene Maßnahmen um den Umbau staatlich zu beginnen und zu begleiten. Zum Beispiel mit dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs hin zum ticketlosen Nahverkehr für Alle, mit einer Energiewende hin zu erneuerbaren Energien und einem Ende der klimaschädlichen Subventionierung von Diesel und Luftverkehr.“

 

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