23.08.2019

Die Kunst der Pflege

Ein spannender Tag in Dresden

Zeitgenössische Kunst vom Feinsten

Einen wirklich interessanten Tag habe ich am 22.8. in meinem Wahlkreis in  Dresden verbracht.
Zu Beginn folgte ich der Einladung der Dresdner Ostrale, einer renommierten Kunstausstellung, die in diesem Jahr bereits zum 12. Mal stattfand. Umgezogen vom Ostragehege in die ehemalige Dresdner Zigarettenfabrik, erwies sich der Ausweichstandort als ein Glücksfall. Der Charme alter Industriearchitektur konterkariert die hier ausgestellte zeitgenössische Kunst eindrucksvoll.

Die diesjährige Ostrale widmet sich thematisch den "...ismen".

"Sollten wir resetten, zurücksetzen, Geisteshaltungen und Lebenseinstellungen neu betrachten, Ismus als Besprechung und Geisteshaltung heranziehen, den erweiterten Kunstbegriff als universale Bestimmung der menschlichen Kreativität auf alle Bereiche der lebensweltlichen Wirklichkeit "ismus" lenken?"

So fragen die Macher*innen der Ausstellung Ihr Publikum und lassen die Künstlerinnen und Künstler ihre ganz eigenen Antworten geben, die - es ist ja schließlich Kunst - wiederum ganz in den Augen der Betrachter liegen.

Ich war schwer begeistert! Von der Ausstellung ebenso, wie von der Herzlichkeit der Gastgeber, die uns sehr einfühlsam durch die Räume führten, spannende Details zu den Künstlern aus vielen Ländern zu berichten wussten und uns auch auf viele versteckte Effekte hinwiesen. Herzlichen Dank!

 

Selbstbestimmt und in Würde altern

Der Nachmittag und frühe Abend gehörte dann der Beschäftigung mit einem sehr ernsten und wichtigen Thema: Der Zukunft der Pflege in Sachsen und die Ansprüche, welche die Politik im Interesse der zu pflegenden Menschen an sich selbst stellen sollte.

Drei Jahre lang hatte die Enquete-Kommission "Sicherstellung der Versorgung und Weiterentwicklung der Qualität in der Pflege älterer Menschen in Sachsen", welche durch die LINKE maßgeblich mitinitiiert wurde, die Probleme und Sachlagen analysiert sowie Lösungsansätze erarbeitet. Darüber und wo es noch Potenzial zur Ergänzung gibt, diskutierte ich mit Susanne Schaper, Sozialpolitische Sprecherin der LINKEN im Sächsischen Landtag, Dorit Hollasky von ver.di Dresden, Dr. Rainer Kempe, Vorsitzender der Volkssolidarität Dresden und interssierten Bürger*innen.

Herzlichen Dank auch an das Team der Seniorenbegenungsstätte "fidelio" in Dresden für Gastfreundschaft, Kaffee und Kuchen! Es war ein schöner Abend.

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