28.05.2019

Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni

Am 01. Juni ist der internationale Kindertag, ein Tag den wir nutzen sollten um auf die Belange von Kindern hinzuweisen. Denn Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie haben spezielle Bedürfnisse und leider viel zu oft keine Möglichkeit, diese hörbar in die Politik zu tragen.

Noch immer gilt bei uns, dass in Armut geborene Kinder in der überwiegenden Mehrzahl ihr Leben lang arm bleiben. Das bedeutet für die Kinder konkret, dass zu wenig Geld für gesundes Essen zur Verfügung steht, dass kaum Freizeit- und Lernangebote wahrgenommen werden können. Das sind Punkte, an denen wir als solidarische Gemeinschaft ansetzen müssen.

Es ist mir zum Beispiel nicht klar, warum eine kostenlose Verpflegung in Bildungseinrichtungen immer wieder als ein Ding der Unmöglichkeit betrachtet wird. Aber natürlich brauchen wir mehr als ein gesundes Mittagsessen. Wir müssen endlich flächendeckend Kitaplätze zur Verfügung zu stellen. Und das heißt dann auch: Wir müssen dafür sorgen, dass Schulen wie auch Kitas gut ausgebildetes und fair bezahltes Personal haben.

Außerdem muss zügig eine Kindergrundsicherung in Höhe von etwa 600 Euro eingeführt werden, um Kinder und Jugendlich sicher vor Armut zu schützen.  Die öffentliche Hand, und damit wir als Gesellschaft, müssen dafür sorgen, dass auch Kinder aus ärmeren Elternhäusern eine faire Teilhabe am gesellschaftlichen Leben haben.

 

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