01.09.2009 / Von Katja Kipping

Unterstützung für Landlosen-Bewegung

Was eine junge Dresdnerin auf die Philippinen treibt

Aufbruch ins Ungewisse - Felicitas Koch

Das International Peace Observers Network (IPON e.V.) ist eine junge Menschenrechtsorganisation, die seit 2006 Menschenrechtsbeobachtung in Konfliktgebieten durchführt. Aktuelles Einsatzgebiet ist die Halbinsel Bondoc in den Philippinen. Vorstudien für ein weiteres Projekt in der philippinischen Region Negros werden derzeit durchgeführt. Das Ziel der Arbeit ist die Verhinderung von Menschenrechtsverletzungen und der Schutz von MenschenrechtsverteidigerInnen.

1988 wurde auf den Philippinen ein staatliches Agrarreformprogramm verabschiedet, das eine Landumverteilung von 3 Hektar Land an landlose Bauern vorsieht. Allerdings wird dieses Programm von s.g. "Landlords" boykottiert, werden Bauern, die Anträge auf Landübernahme stellen eingeschüchtert, terrorisiert und die alles unter oftmaliger Duldung durch örtliche Behörden.

Die Menschenrechtsbeobachter von IPON sollen durch ihre Anwesenheit vor Ort die Bauern bei der Durchsetzung ihres Rechtes auf Land unterstützen und eine schützende Öffentlichkeit herstellen. Man kann sich vorstellen, dass diese Arbeit nicht ungefährlich ist und deshalb habe ich mich gern bereiterklärt, im Unterstützerkreis für Felicitas mitzuarbeiten. Sie wird mich regelmäßig über ihre Arbeit vor Ort informieren und ich bin gespannt auf ihre ersten Berichte. Die gibt es dann wiederum auf dieser Seite.


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