29.08.2009 / Von Katja Kipping

Kipping, Kaminer, Schwiegermütter, Sex, Sozialismus....

...und eine volle Schauburg in Dresden

Katja & Wladimir

Dabei las Wladimir nicht nur aus seinem neuesten Buch, sondern griff auch in die Kiste mit ganz neuen Texten, welche noch gar nicht veröffentlicht sind. Hinreißend seine Reisebericht über Münster, die Stadt, in der es immer regnet.

Es war eine prima Veranstaltung und ich bin sicher, dass alle Besucher, die bislang noch kein Buch von Kaminer im Regal haben, diesen Zustand umgehend ändern werden. Auf meine Frage hin, wie er, der der im Realsozialismus der Sowjetunion aufgewachsen und in der Endphase des Realsozialismus hierzulande noch DDR-Bürger wurde, sich einen wirklichen Sozialismus vorstelle, gab er mir und dem Publikum eine sehr kurze Antwort: nicht Geld, das er als "komische bunte Papierstücke" bezeichnet, sondern der Mensch solle im Mittelpunkt allen Interesses stehen. Dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

Wie genau es funktoniert, aus einem Sowjetbürger über den Umweg DDR-Bürger und die Entlassung aus der russischen Staatsangehörigkeit, die man gar nicht besitzt, erst zum Flüchtling und dann zum Bundesbürger zu werden, erklärt Wladimir Kaminer hier:

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