Die Länder wehren sich gegen steigende Belastungen für die Kommunen durch die Unterkunftskosten bei Hartz IV
Der ewige Streit zwischen den Kommunen und dem Bund über die Höhe der Kostenübernahme für Unterkunft und Heizung bei Hartz IV verschärft sich angesichts der bedrohlich leerer Kassen der Kommunen und wird letztlich auf dem Rücken der Hartz-IV-Beziehenden ausgefochten.
Zum Engagement des Dresdner Sozialarbeiters Jan Köber, welcher sich gegen Gewalt verherrlichende und antisemitische Schmierereien in Dresden stark macht, erklärt die Dresdner Bundestagsabgeordnete der LINKEN, Katja Kipping:
Eine Pauschalierungen der Energie- und Nebenkosten und "gegebenenfalls" der gesamten Kosten der Unterkunft statt der saftigen Erhöhung aller Regelsätze und der Abschaffung des Sanktionsparagrafen bei Hartz IV - das ist ein unsägliches Ergebnis der schwarz-gelben Verhandlungen.
Aktionsbündnis für Sozialticket will aber ganzen Kuchen
Eine Herzensangelegenheit scheint die Mobilität von Menschen mit geringem Einkommen für die Dresdner Stadtpolitik nicht zu sein. Das Bündnis für ein Sozialticket in Dresden kritisiert das Vorgehen von Stadtverwaltung und Rat.
Pressemitteilung zur Forderung nach schärferen Sanktionen
In jeder Krise wiederholt sich das Muster: Um von politischem Versagen beim Kampf gegen die Erwerbslosigkeit abzulenken, wird eine Missbrauchsdebatte angezettelt, mit der weitere Leistungskürzungen vorbereitet werden.
DIE LINKE unterstützt den heute veröffentlichten Aufruf des Bündnisses für ein Sanktionsmoratorium bei Hartz IV.
Hartz IV ist ein Armuts- und Ausgrenzungsgesetz und gehört abgeschafft. Die sofortige Aussetzung aller Sanktionen bei Hartz-IV-Bezug wäre ein erster Schritt in Richtung einer grundrechtskonformen Ausgestaltung sozialer Sicherungssysteme.