Veröffentlichtes

  • 07.05.2016

    Konsequent gegen Faschismus, Rassismus und Antisemitismus. Überall und nicht nur am 8. Mai. Spasibo!

    "Was können wir, die Menschen aus der Epoche des Faschismus, vor dem Gericht der Vergangenheit und der Zukunft sagen? Wir haben keine Rechtfertigung. Wir sagen, dass keine Zeit schwerer als die unsere gewesen ist, aber wir haben das Menschliche im Menschen nicht sterben lassen (...) und wir bewahren den Glauben, dass Freiheit und Leben eins ist," so der Ich-Erzähler in der Erzählung „Die Sixtinische Madonna“ (1955) von Wassili Grossman ... Mehr
  • 05.04.2016

    Auf der Suche nach den richtigen Fragen

    Vor wenigen Tagen ist Wolfgang Fritz Haug 80 Jahre alt geworden. Ein Grund ihm von Herzen zu gratulieren, aber auch, um einmal zurückzublicken auf das Leben eines Menschen, ohne den die marxistische Linke in Deutschland, ja die Linke insgesamt, ein ganzes Stück ärmer dastehen würde. Er hat in der Linie Luxemburg-Gramsci den Marxismus entscheidend geprägt und weiterentwickelt ... Mehr
  • 16.03.2016

    Radiointerview mit SWR1

    Heute habe ich dem Radiosender SWR1 ein Interview zu Wahlergebnissen, Integration, Zeitwohlstand und sozialen Garantien gegeben: http://www.swr.de/swr1/bw/programm/leute/kipping-katja-slawistin-und-linke-parteivorsitzende/-/id=1895042/did=16950154/nid=1895042/1aivklh/index.html Mehr
  • 14.03.2016

    Klima des Rechtsrucks und der Entsolidarisierung

    Katja Kipping im Gespräch mit Sandra Schulz Sowohl im Osten als auch im Westen hat die Linke bei den Landtagswahlen Verluste einstecken müssen. Das habe vor allem mit den AfD-Wählern zu tun, die Protestwähler seien. "Wir sind mit einem Klima des gesellschaftlichen Rechtsrucks und der Entsolidarisierung konfrontiert", sagte Kipping im Deutschlandfunk ... Mehr
  • 04.03.2016

    Weg mit Hartz IV! Es ist demokratiefeindlich und schikanierend

    Ein Sozialstaat, überhaupt ein Gemeinwesen, was es ernst meint mit Menschen- und Grundrechten, sichert jedem Menschen die materielle Existenz und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Teilhabe. Mehr
  • 29.02.2016

    Fürsorge und Pflege lassen sich nicht rationalisieren

    Clara - Ausgabe 39 29.02.2016 – Ewald Riemer „Fürsorge und Pflege lassen sich nicht rationalisieren“ Mit der Kampagne „Das muss drin sein.“ will DIE LINKE darauf hinwirken, dass in den Bereichen Erziehung, Gesundheit und Pflege mehr Personal eingestellt wird. DIE LINKE beklagt, dass in Kitas, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Personal fehlt ... Mehr
  • 01.02.2016, Katja Kipping

    Wer flüchtet schon freiwillig?

    Mit den weltweiten Fluchtbewegungen stellen sich die grundlegenden Gerechtigkeitsfragen aktuell mit besonderer Dringlichkeit, und ihr globaler Charakter wird in aller Deutlichkeit klar. Das ist eine der Thesen, die diesem Buch zu Grunde liegen. Um sie zu erläutern, ist das erste Kapitel einer Sichtung der verschiedenen Fluchtursachen gewidmet ... Mehr
  • 23.11.2015, Katja Kipping

    Wir brauchen einen New Deal gegen den Terror

    Kein Zweifel: „Dass man sich eher das Ende der Welt, als das Ende des Kapitalismus vorstellen kann“, wie der Kulturtheoretiker Mark Fisher mal die Hoffnungslosigkeit im neoliberalen Kapitalismus auf den Punkt gebracht hat, scheint spätestens seit dem Siegeszug des Islamischen Staates und dem Aufkommen der rassistischen Pegida-Bewegung auch eine passende Beschreibung der gesellschaftlichen Stimmung ... Mehr
  • 05.11.2015, Katja Kipping

    Flüchtlinge, dem Amt ausgeliefert

    Bangladesch, Türkei, China, die Etiketten der Kinderbekleidung, die ich nach Größen sortieren soll, haben eine weite Reise hinter sich und dabei viele Grenzen überschritten. Eine halbe Stunde später helfe ich Menschen beim Anprobieren, die eine ebenso weite Reise hinter sich haben. Für sie sind die überwundenen Grenzen, anders als für die T-Shirts und Pullover, kräftezehrende Hürden ... Mehr
  • 30.09.2015

    Lernen wir aus der Geschichte

    Am 3. Oktober jährt sich die deutsche Einheit zum 25. Mal. Für jüngere Menschen, die die DDR nicht oder nur als Kind erlebt haben, spielt heute die Unterscheidung zwischen »Wessi« und »Ossi« keine Rolle mehr. Wer weiß schon so genau, wo die Freunde, Bekannten und ArbeitskollegInnen her kommen. Ich selbst und viele meiner Freundinnen, Freunde und Bekannten leben in ihren Ehen, Freundschaften und Liebschaften die Einheit. Merkt das jemand? Nein. Eine schöne Entwicklung. Mehr
  • 15.09.2015

    „Kein Rückzug in die nationale Wagenburg“

    Die Welt: Frau Kipping, plötzlich stellen prominente Vertreter der Linken den Euro und die Institutionen der EU infrage. Von nationaler Souveränität ist die Rede. Was passiert da gerade in Ihrer Partei? Katja Kipping: Wir haben die jetzige Ausrichtung der europäischen Institutionen auf Sozialkürzungen, Privatisierung und Abbau von Beschäftigtenrechten immer kritisiert und wollen sie ändern, gerade weil uns Europa am Herzen liegt ... Mehr
  • 09.09.2015, Katja Kipping

    Nicht nur eine logistische Frage

    Sommer 2015: Das Mittelmeer gleicht einem Massengrab. Immer mehr Menschen werden durch Bürgerkriege, rassistische Diskriminierung, die Auswirkungen der Klimakatastrophe und Elend in die Flucht getrieben. In Deutschland brennen Flüchtlingsunterkünfte. Freiwillige des Roten Kreuzes werden vom braunen Mob angepöbelt, weil sie in Flüchtlingseinrichtungen arbeiten. Mehr
  • 05.09.2015, Katja Kipping

    Europa revolutionieren

    Die Euphorie war groß, als am Abend der griechischen Wahl am 25. Januar 2015 klar wurde, dass SYRIZA gewonnen hat. Die Rede vom „Europäischen Frühling“ machte die Runde. Ca. neun Monate später ist die Euphorie verflogen. Man weiß um das Ende des Frühlings und ahnt den Anfang des Herbstes. Infolge der Erpressung durch die EU-Institutionen mündete der große experimentelle Aufbruch in den Mühen der Ebene. Das war abzusehen: Die Liste der Putsche gegen linke Regierungen ist bekannt; sie beginnt in Chile 1973 und setzt sich fort zur Politik gegen die französischen Linksregierung unter Mitterand zu Beginn der 1980er Jahren. Mehr
  • 09.02.2015

    Was ist eigentlich Luxus?

    Ein Beitrag von mir in der Lotta, Ausgabe 8, 2014, S. 12-13 Mehr
  • 09.02.2015

    André Gorz - Sozialphilosoph und Mensch

    André Gorz, österreichisch-französischer Sozialphilosoph, wäre heute 92 Jahre alt geworden. Seit den 1950er-Jahren lebte er als Publizist in Frankreich, war Mitarbeiter Jean-Paul Sartres und Mitbegründer des Nachrichtenmagazins Le Nouvel Observateur. Im Jahr 2007 nahm er sich gemeinsam mit seiner schwerkranken Frau Dorine das Leben. Ihr widmete er sein letztes Buch. Gorz inspiriert die sozialen Bewegungen noch heute mit seiner politischen Philosophie: Kritik der Lohnarbeit und der Prekarisierung, Grundeinkommen, selbstbestimmte Arbeit und Umverteilung von notwendiger Arbeit – das waren seine Themen. Mehr
  • 22.12.2014

    PEGIDA: Nicht mutig, sondern feige und rassistisch

    Am 20./21. Dezember veröffentlichte die Sächsiche Zeitung in ihrer Rubrik "Perspektiven" einen Meinungsartikel von mir unter der Überschrift "Erlaubt ist, was Angst macht", den ich im folgenden auch auf meiner Website dokumentiere: Mehr
  • 23.09.2014

    „Leute, es droht ein gesellschaftlicher Rechtsruck“

    SZ: Frau Kipping, bei den Wahlen in Brandenburg und Thüringen haben sich Zehntausende von Linken-Wählern für die Alternative für Deutschland (AfD) entschieden. Wie hat die Linke die Wahlergebnisse analysiert? Ist Linksaußen und Rechtsaußen bald das Gleiche? Katja Kipping: Ganz im Gegenteil. Wenn man sich die Parteiprogramme anschaut, liegen Welten zwischen uns und der Alternative für Deutschland ... Mehr
  • 16.09.2014

    »Zur Demokratie gehört der Wechsel«

    Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE und sozialpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, über den Ausgang der Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen, das Herumdoktern der Bundesregierung am Hartz IV-Regelsatz, das Recht auf Urlaub und eine 3-Euro-Reise von Andrea Nahles Mehr
  • 05.05.2014, Katja Kipping

    Bürokratiemonster vs. Bandwurmgruppe

    Regierungen lieben Expertenkommissionen. Gibt es Kritik an einer Entscheidung, sagen Regierende maliziös: „Aber wir haben doch die Experten gefragt!“ Von Hartz- bis Rürup gingen Regierungen so vor. Feigenblätter seien die Komissionen, sagen KritikerInnen. Nur bedeckt in der biblischen Geschichte ein Feigenblatt die Scham. In Bezug auf die Hartz-IV-Gesetzen ist von den neuen alten Koalitionären der SPD von Scham keine Spur ... Mehr
  • 14.01.2014, Von Katja Kipping

    Existenz unplausibel

    Sich Zeit zu nehmen, um herauszufinden, was man im und vom Leben will - das scheint nicht die schlechteste Idee zu sein, um glücklich zu werden. Zwar gibt's auch dann keine Garantie auf Glück - aber dümmer wird man dabei auf gar keinen Fall. Dies hatte sich jedenfalls Thorsten gedacht, der vor einiger Zeit in meiner Bürgersprechstunde saß ... Mehr
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