03.12.2017

Weihnachtsgeld für alle

https://www.die-linke.de/start/presse/detail/weihnachtsgeld-fuer-alle-1/

Viele Menschen freuen sich auf die Weihnachtszeit, wenn die Alltagshektik nachlässt, und wieder etwas mehr Zeit für Familie und Freunde ist. Doch einen schönen Weihnachtsbaum, ein leckeres Essen oder ein Geschenk für andere können sich nicht alle leisten. Gerade in der Weihnachtszeit erleben viele Menschen deshalb Armut und Ausgrenzung besonders schmerzlich. Man kann das auch an sehr konkreten Beispielen veranschaulichen: 1. Nach wie vor gibt es bedeutsame Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Westen bekommen 57 Prozent, im Osten nur 43 Prozent der Beschäftigten ein Weihnachtsgeld. Das ist auch ein Ergebnis der unterschiedlich hohen Tarifbindung in Ost- und Westdeutschland. 2. Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede: Frauen erhalten seltener Weihnachtsgeld als Männer. Hier steht das Verhältnis 49 zu 58 Prozent. Von den Beschäftigten mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag bekommen 55 Prozent ein Weihnachtsgeld, unter befristet Beschäftigten sind es nur 42 Prozent. Tatsache ist auch, dass die befristeten Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland zunehmen, und damit auch zu einer fundamentalen, sozialen Verunsicherung, und letztlich auch zur sozialen Spaltung beitragen.

Doch wer auf staatliche Leistungen angewiesen ist, der erhält kein Weihnachtsgeld, genau wie fast die Hälfte (45 Prozent) aller Beschäftigten.
Gerade in der Weihnachtszeit gilt es ein politisches Zeichen für den sozialen Zusammenhalt zu setzen und allen Menschen ein schönes Fest zu ermöglichen. Deshalb fordert DIE LINKE ein Weihnachtsgeld für alle.

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