Foto von Katja Kipping
27.06.2009

Auftragsflaute durch Wirtschaftskrise

Werkstätten für Behinderte sind die stillen Verlierer der Wirtschaftskrise

Von Katja Kipping
Wohl kaum jemandem ist bewußt, dass er tagtäglich mit den Ergebnissen der Arbeit der etwa 200 Kolleginnen und Kollegen der Werkstatt konfrontiert wird - ja auf sie angewiesen ist. Gleich ob Lichtschalter, Steckverbindungen für die Beleuchtung von Autoanhängern, Wundpflaster - in vielen tagtäglich benötigten Dingen steckt die Arbeit von Menschen mit Behinderung.

Es ist eines der viel zu wenig geachteten Zeichen einer solidarischen Gesellschaft, welches hier tagtäglich gesetzt wird: Miteinander und füreinander Leben.
Dass hierbei viel Einfühlsamkeit, Geduld und manchmal auch Erfindungsreichtum gefordert ist, konnte ich bei meinem Besuch ebenso hautnah erfahren, wie die Tatsache, dass die momentane Wirtschaftslage dieser und ähnlichen Einrichtungen die gleichen Schwierigkeiten beschert, wie den großen Industriebetrieben. Allerdings stehen letztere im Gegensatz zu den Behindertenwerkstätten im Scheinwerferlicht und im Fokus der Öffentlichkeit...

Schlagworte zu diesem Artikel: Arbeit, Dresden, Krise, Menschenrechte,

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